Nicht das, was üblich ist, nicht das, was überall zu lesen steht und ständig getan wird, ist Gegenstand dieser Sammlung von Gedanken zu arbeitswissenschaftlichen, organisatorischen und personaltaktischen Problemen und Massnahmen. Nicht nur, dass dahinter ein kybernetischer und systemtheoretischer Ansatz steckt, es wurde auch bedacht, dass der strenge Determinismus reduktionistischer Wissenschaften inzwischen äusserst suspekt geworden ist. Immer deutlicher treten chaotisch-deterministische Züge ins Blickfeld, immer deutlicher wird die Bedeutung des Zufalls und damit die Notwendigkeit, stets das Ganze im Blick zu haben. Es genügt nicht, einige Details zu kennen, man muss sie alle und in ihrer Ganzheit bestimmen, ehe man an einem Schräubchen dreht, das dann über Rückkopplungseffekte womöglich Katastrophen einleitet.Gerade die letzten Ereignisse in der Wirtschaft, ob bei Opel, ob bei Karstadt oder bei VW, zeigen wiederum, wie verzahnt alle Massnahmen und Ereignisse miteinander sind, wie Einzelziele ohne Rücksicht auf das Ganze Institutionen an den Abgrund führen können. Sie zeigen aber auch, wie wichtig der Blick auf das System als Ganzes, auf seine Elemente und Komponenten ist. Und hier hakt diese Sammlung von Gedanken ein. Hier zeigt der Verfasser zunächst an Grundsatzfragen der Unternehmensorganisation wie der Personalpolitik, wie verzahnt die Bereiche miteinander sind und wie systematisch alle Massnahmen und Zielsetzungen hinterfragt und analysiert werden müssen, ehe es zu Entscheidungen kommt. Erst dann wendet er sich einzelnen Fragen des Alltags zu. Seine Lösungsvorschläge werden sicher manchen Praktikern zunächst nicht gefallen, denn hier wird nichts dem Zufall überlassen, hier wird ebenfalls systematisch hinterfragt und verbessert.
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