Die gesellschaftliche Verankerung politischer Parteien Formale und informelle Dimensionen im internationalen Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.10.2004
Abbildungen
232 S. 2 Abb.
Herausgeber
Joachim Betz + weitereVerlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
232
Maße (L/B/H)
24/17/1.3 cm
Gewicht
408 g
Auflage
2004
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-531-14438-2
Parteien in Entwicklungs- und Transformationsländern zeichnen sich ähnlich wie im Westen durch abnehmende gesellschaftlich Verankerung, abnehmende programmatische Orientierung und Parteiidentifikation der Wähler sowie Mitgliederzahl aus. In Entwicklungsländern sind sie auch schwächer formal organisiert, wobei dieses Defizit teilweise durch andere Formen der gesellschaftlichen Verankerung von Parteien kompensiert wird. Hierunter fallen Phänomene wie der Klientelismus, der Faktionalismus und Patronage, sowie der Appell an ethnische/religiöse Identitäten, die im Prozess der Modernisierung keineswegs zurückgetreten sind. Sie sind nicht pauschal als demokratieschädigend anzusehen, gefährden aber die demokratische Konsolidierung dann, wenn sie ihren verfassungsmässigen Rahmen unterhöhlen.
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