Mit dem »Wilden Westen« erschufen sich die Amerikaner ihren nationalen Gründungsmythos, der im Western unzählige Male heraufbeschworen wurde. Martin Weidinger zeigt, dass in Western- Filmen bestimmte Vorstellungen über Gemeinschaften, von der kommunalen bis zur staatlichen Ebene, vermittelt und Rollenangebote und Identitätsmodelle für Frauen und Männer bereitgestellt werden. Deren Analyse macht politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA nachvollziehbar – bis hin zur Selbstinszenierung des derzeitigen Präsidenten George W. Bush.
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