Erzählen Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
15.03.2006
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
508
Maße (B/H)
13.9/21.7 cm
Gewicht
722 g
Farbe
Cool Grey
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-54273-2
Erzählen gehört seit Jahrtausenden zu den elementaren Bedürfnissen menschlicher Geselligkeit. Volker Klotz geht es in diesem Buch um das vielfältige Spektrum von Erzählen, um seinen Ausdrucksspielraum und die erstaunliche Spanne seiner Möglichkeiten. Aufschluss bieten vor allem jene Werke der Weltliteratur, die im Lauf der Zeit selbst zum Vorbild geworden sind für erfindungsreiches Erzählen. Von Ihnen handelt dieses Buch.
Volker Klotz zeigt in diesem Buch an Meisterwerken der Weltliteratur, was seit Homer „Erzählen“ bedeutet, was daran konstant geblieben ist und wie es sich im Lauf der Jahrtausende verändert hat. Wieso erzählt Vergil in der
Aeneis
den schaurigen Abstieg in die Unterwelt anders als sein früher Vorläufer Homer und sein später Nachfolger Dante? Warum begründet Döblin in seinem
Hamlet
-Roman die erfundene Erzählrunde anders als Chaucer in den
Canterbury Tales
, der sie fast ebenso deutlich vom ursprünglichen Vorbild unterscheidet, dem
Decameron
des Boccaccio?
Klotz nimmt den Leser mit auf eine Reise durch 3000 Jahre Weltliteratur, quer durch die Kulturen und Sprachen. Man lernt, berühmte Werke mit anderen Augen zu lesen, von
Don Quijote, Tausendundeine Nacht
, Potockis
Handschrift von Saragossa
bis zu
Huckleberry Finn
oder Carlos Fuentes’
Terra Nostra
, aber man wird auch neugierig gemacht auf Werke, die der Durchschnittsleser heute kaum noch kennt, obwohl sie ehemals zum klassischen Kanon gehört haben, etwa die
Lusiaden des Camões
, einen verschollenen Roman Heliodors oder Ariosts
Orlando furioso
. Eines wird bei der Lektüre auf jeden Fall sinnfällig: Erzählen ist unerschöpflich, unabschliessbar und – unendlich spannend.
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