Transnationales 'ne bis in idem'. Zum Verbot der Mehrfachverfolgung in horizontaler und vertikaler Dimension.
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.10.2005
Herausgeber
Ulrich SieberVerlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
504
Maße (L/B/H)
22.9/15.2/2.7 cm
Gewicht
624 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11900-4
Der Autor beginnt seine Untersuchungen bei der Behandlung des rein innerstaatlichen ne bis in idem nach der deutschen und belgischen Rechtsordnung. In einem zweiten Schritt untersucht er, wie die transnational-horizontale Ausdehnung des ne bis in idem-Grundsatzes auf der nationalen (Deutschland und Belgien), europäischen und völkerrechtlichen Legislationsebene geregelt wird. Massgeblichen Raum nimmt dabei eine Interpretation der Art. 54 ff. SDÜ ein. Schliesslich behandelt er die transnational-vertikale Ausdehnung des ne bis in idem-Grundsatzes, wie sie in den Statuten der Internationalen Strafgerichtshöfe für das ehemalige Jugoslawien und für Ruanda sowie des Internationalen Strafgerichtshofs angelegt ist.
In Ergänzung hierzu fragt Roland Michael Kniebühler nicht nur nach einer idealen Ausgestaltung des ne bis in idem-Grundsatzes selbst, sondern auch nach der Tragfähigkeit alternativer Lösungskonzepte zur Vermeidung positiver Kompetenzkonflikte in horizontaler und vertikaler Dimension. Hier zeigt sich deutlich, dass der ne bis in idem-Grundsatz nicht ersetzt, sondern vielmehr ergänzt werden sollte: im Vorfeld durch Kompetenzabstimmung und koordinierte Strafverfolgung und im Anschluss vom Anrechnungsprinzip (Drei-Stufen-Modell).
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