Das Jahr 1949 bedeutete für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gleichermassen Neubeginn und Kontinuität. In organisatorischer Hinsicht endeten die Nachkriegs-Provisorien, die EKD fand in Hannover eine neue Zentrale und mit Otto Dibelius einen neuen Vorsitzenden. Von einem Bruch mit der bisherigen Arbeit kann dennoch weder in personeller noch sachlicher Hinsicht die Rede sein. Die hier veröffentlichten, umfassend kommentierten Ratsprotokolle wie auch das Protokoll der erstmals tagenden Kirchenkonferenz der EKD dokumentieren die keineswegs konfliktfreie Arbeit dieses Leitungsorgans, das sich mit theologischen, politischen und sozialen Fragen ebenso beschäftigte wie mit Fragen des eigenen Selbstverständnisses. Erschlossen wird die Edition durch differenzierte Register sowie ein Dokumentenverzeichnis.
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