Bildlichkeit als Potential in Konstellationen Text und Bild zwischen autorisierenden Traditionen und aktuellen Intentionen (15. bis 17. Jahrhundert)
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.02.2007
Abbildungen
8 ill.
Verlag
De GruyterSeitenzahl
77
Maße (L/B/H)
23.6/16/1 cm
Gewicht
286 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-019443-2
Im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit wird hier erprobt, wie einzelne Bestandteile in Wort-Bild-Kombinationen inhaltliche Potentiale unterschiedlicher antiker und mittelalterlicher Traditionen in neue Kontexte vermitteln und mit welchen Auswirkungen sie sich mit anderen Bildlichkeitselementen zu grösseren bildlichen oder verbalen Konstellationen erweitern. Bei derartigen Prozessen können sich alte Bedeutungen wandeln und neue Aussagemöglichkeiten gewonnen werden, etwa in Bildkomplexen des Fortunarades, des christlichen Ritters und des Schiffs des Staats oder der Kirche. Die Wirkung der Veränderungen ist vom Stand des Wissens und der Erwartungen auf Seiten des Publikums abhängig und damit situationsbedingt. Die Plausibilität der jeweiligen Neuerung lässt sich besonders dort gut beobachten, wo die Steuerung der Rezeption wenig oder gar nicht über einen weitläufigen Werkkontext oder mit Hilfe der Autorität eines bekannten Verfassers erfolgt. Daher bilden illustrierten Flugblätter und Embleme die Basis dieser Untersuchung.
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