»Das Eigene finden« – dieser Titel zeigt an, dass die Frage nach der Religiosität Jugendlicher nicht pauschal zu beantworten ist. So geht es der Autorin auch nicht um flächendeckende Aussagen, sondern um »Tiefenbohrungen«. Die Analysen der Interviews sind methodisch reflektiert und zeigen anschaulich, wie das erinnernde Sprechen über sich selbst für die befragten Jugendlichen zugleich die Konstruktion der eigenen Geschichte und des eigenen Standpunktes in Sachen ›Religion‹ darstellt.Die abschliessenden Auswertungen folgen der internen Logik des erzählten Materials. Inwieweit sich diese Ergebnisse mit dem externen Referenzsystem der Glock’schen Dimensionen von Religiosität decken, wird in einem zweiten Schritt überprüft.Das Buch zeigt, wie Jugendliche gegenwärtig ihre religiösen Selbst- und Weltdeutungen konstruieren und kommunizieren.
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