Rezension
«Die historische Analyse dieser Konzepte bietet spannende Lektüre - selbst dann, wenn man die kritische Haltung des Autors nicht teilt.» (Andrej Reisin, Die Tageszeitung)
«Die Veröffentlichung von Samuel Salzborn verdeutlicht, wie sehr der Komplex 'Flucht und Vertreibung' einen scharfen politischen Blick nötig hätte. [...] Es kann nur bedauert werden, dass in Österreich niemand bis heute in ähnlich systematischer Weise zum Geschichtsbild, zur Geschichtspolitik und zu aussenpolitischen Konzepten der Vertriebenenverbände geforscht hat. Gar interessante Einzel- und Absonderheiten stünden zu erforschen. Bis dahin sollten nur Sudetendeutsche Samuel Salzborn weiterhin ungelesen wissen.» (Tomas Schoiswohl, Gedenkdienst)
«Salzborns Buch 'Geteilte Erinnerung. Die deutsch-tschechischen Beziehungen und die sudetendeutsche Vergangenheit' ist ein herausragender Beitrag zum Kampf gegen die Konzeption eines "Volksgruppenrechts". Salzborns Polemik gegen die Postulate von H. Raschhofer, aber im übertragenen Sinne auch von Dieter Blumenwitz, Otto Kimminich oder Christoph Pan sowie gegen die ideologischen Konzepte der Landsmannschaften wird mit Umsicht geführt, und man kann nur hoffen, dass das nicht die letzte Arbeit Salzborns zu dieser Thematik ist.» (Emil Hruŝska, Deutsch-Tschechische Nachrichten)