Janson, S: Keltische Viereckschanzen, vorgeschichtliche Kult
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.09.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21.5/14.9/0.2 cm
Gewicht
67 g
Auflage
1. Auflage.
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-79768-9
Als jedoch K. Schwarz6 ab 1960 die Anlage von Holzhausen ausgrub, änderte sich das schlagartig: Alles an dieser Anlage schien auf eine Nutzung als Kultobjekt mit starker Ähnlichkeit zu gallorömischen Umgangstempeln hinzudeuten7, und so wurden auch die Viereckschanzen fortan vor allem im kultischen Kontext gesehen, zumal gleichzeitig ähnlich Befunde von H. Zürn bezüglich der Anlage von Tomerdingen erbracht wurden8. Als D. Planck9 seine Ergebnisse zu den Ausgrabungen von Fellbach Schmiden vorstellte10, ergab sich zu der kultischen These von Schwarz schnelle ein Widerspruch. Durch die Luftbildarchäologie wurde darüber hinaus in den achtziger Jahren eine grössere Anzahl von Schanzen als bisher bekannt11, die in den folgenden Jahren zum Teil grossflächig untersucht wurden. Dabei ergab sich ein neues Bild der Viereckschanzen, die wahrscheinlich nicht mehr nur rein kultisch interpretiert werden können12.
Dazu kommt, dass noch viele Aspekte, die die keltischen Viereckschanzen betreffen, ungeklärt sind. Das liegt zum grössten Teil an den immer noch fehlenden genauen Untersuchungen vieler Schanzen. Andere Anlagen wurden nur teilweise erforscht.
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