Hoffmann, A: Der Konflikt um die industriellen Nutzungsrecht
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.08.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
22.1/14.9/1 cm
Gewicht
140 g
Auflage
1. Auflage.
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-12705-4
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Industrialisierung und den wissenschaftlichen Innovationen im 19. Jahrhundert verbreiteten sich Technikbegeisterung und Forschrittsgläubigkeit. Die Menschen wollten die Natur beherrschen und glaubten an die unendlichen Nutzungsmöglichkeiten der regenerierbaren Ressourcen. Luft und Wasser wurden während der Industrialisierung gewissenlos mit industriellen Emissionen "verpestet". Im Konflikt um die Nutzungsrechte an natürlichen Ressourcen wurden gesetzliche und staatliche Regulierungen immer entscheidender. Die Industrie beanspruchte die Flüsse als natürlichen Abwasserleiter für sich und forderte von der Gesellschaft und dem Staat eine gewisse Akzeptanz für die industrielle Gewässerverunreinigung. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Nutzungskonflikte an Gewässern im Deutschen Kaiserreich von 1870 bis 1913 untersucht werden. Durch Verunreinigungen der Gewässer, durch industrielle Abwässer kam es immer wieder zu Umweltkonflikten mit Anliegern. Wie wurden die Verunreinigungen von den Akteuren wahrgenommen? Welche Argumentationsstruktur verfolgten die Verursacher? Existierten bereits umweltrelevante Gesetze und wie wurden diese in der Praxis umgesetzt? Wie konnte die Wissenschaft zu den Konfliktregulierungen beitragen oder war sie eher ein Werkzeug der Industrie? In wie weit wurden Gewässerverunreinigungen vom Staat toleriert? Dabei wird der Fokus überwiegend auf die industriellen Abwässer gelegt. Am Fallbeispiel der Cellulosefabrik Kübler & Niethammer und die Verunreinigung der Röder in Gröditz soll ein konkreter Umweltkonflikt zwischen den preussischen und sächsischen Behörden von 1901 bis 1913 analysiert werden. Dabei werden anhand der Gutach
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