Stereotype - Indianer sind Kannibalen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-12014-7
Der Begriff Stereotyp (von griechisch s , stereós "fest, hart, haltbar, räumlich" und pi , týpos "-artig") tritt in verschiedenen Zusammenhängen mit unterschiedlicher Bedeutung auf. Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass ein bestimmtes gleich bleibendes oder häufig vorkommendes Muster bezeichnet werden soll, ähnlich der umgangssprachlichen Wendung "Schema F". Ein Stereotyp kann als eine griffige Zusammenfassung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen aufgefasst werden, die häufig einen hohen Wiedererkennungswert hat, dabei aber in aller Regel für sich genommen den gemeinten Sachverhalt sehr vereinfacht. Somit steht es in engem Bedeutungszusammenhang zum Klischee oder Vorurteil.[1]
Zu solchen Stereotypen gehört auch das Bild, welches wir von Indianern, Rothäuten oder, wie es treffender heissen sollte, der indigenen Bevölkerung (Latein-)Amerikas haben. Ich bin überzeugt, dass der Grossteil der (deutschen) Bevölkerung noch nie einen Indianer gesehen, geschweige denn vielleicht sogar mit einem gesprochen hat. Aber dennoch meinen wir, uns ein zutreffendes Bild über ihn machen zu können. Er hat eine rote Haut, bemalt sich gerne mit Farbe (Kriegsbemalung), hat eine Vorliebe für federnen Kopfschmuck und (fr)isst auch schon mal Andere auf (Kannibalen).
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