'Des Vetters Eckfenster' als E. T. A. Hoffmanns poetisch-poetologisches Testament
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-64600-0
Fritz Martini sieht in Hoffmanns "Des Vetters Eckfenster" "eine seiner letzten und schönsten Erzählungen" und nennt sie "einen geradezu typische[n] Ausdruck des bürgerlichen Biedermeier mit dem Einschluss eines mühsam gebändigten Grundgefühls schmerzlicher Resignation, mit weltverklärendem Realismus und weltüberwindenden Humor". Auch Walter Benjamin streicht in seiner Untersuchung zum frz. Lyriker Baudelaire die Nähe der Hoffmannschen Skizze zum Biedermeier heraus. Kurt Willimczik rückt das "Eckfenster", das er als "Höhepunkt des Hoffmannschen Schaffens" anerkennt, eher in Richtung des Realismus, von dem "die Anfänger der 'realistischen Erzählung' [...] lernen könnten". Zu einem ähnlichen Urteil gelangt Lothar Köhn: Die "Gesamtstruktur [des "Eckfensters"] deutet, unmittelbarer vielleicht als die anderer Hofmannscher Erzählungen, auf die Literatur kommender Jahrzehnte hin." Er sieht "Des Vetters Eckfenster" als Schlusspunkt einer Entwicklung hin zum poetischen Realismus, ebenso wie Karl Riha: "Als literarisches Dokument begründet Hoffmanns Erzählung [...] in spätromantischer Landschaft eine der wesentlichen Positionen des deutschen Frührealismus."
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