'Des Vetters Eckfenster' als E. T. A. Hoffmanns poetisch-poetologisches Testament
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.11.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
1187 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638232876
Fritz Martini sieht in Hoffmanns "Des Vetters Eckfenster" "eine seiner letzten und schönsten Erzählungen" und nennt sie "einen geradezu typische[n] Ausdruck des bürgerlichen Biedermeier mit dem Einschluss eines mühsam gebändigten Grundgefühls schmerzlicher Resignation, mit weltverklärendem Realismus und weltüberwindenden Humor". Auch Walter Benjamin streicht in seiner Untersuchung zum frz. Lyriker Baudelaire die Nähe der Hoffmannschen Skizze zum Biedermeier heraus. Kurt Willimczik rückt das "Eckfenster", das er als "Höhepunkt des Hoffmannschen Schaffens" anerkennt, eher in Richtung des Realismus, von dem "die Anfänger der 'realistischen Erzählung' [...] lernen könnten". Zu einem ähnlichen Urteil gelangt Lothar Köhn: Die "Gesamtstruktur [des "Eckfensters"] deutet, unmittelbarer vielleicht als die anderer Hofmannscher Erzählungen, auf die Literatur kommender Jahrzehnte hin." Er sieht "Des Vetters Eckfenster" als Schlusspunkt einer Entwicklung hin zum poetischen Realismus, ebenso wie Karl Riha: "Als literarisches Dokument begründet Hoffmanns Erzählung [...] in spätromantischer Landschaft eine der wesentlichen Positionen des deutschen Frührealismus."
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