Fußball als Paradoxon der Moderne Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.05.2009
Abbildungen
344 S. 34 Abb.
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
344
Maße (L/B/H)
24/17/2.2 cm
Gewicht
663 g
Auflage
2009
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-531-16608-7
Warum stört sich beim Fussball eigentlich niemand daran, wenn Franz Beckenbauer über die „angeborene Geschmeidigkeit der Afrikaner“ sinniert? Warum finden wir die Existenz von Ausländerregelungen in der Bundesliga so selbstverständlich? Und weshalb ist die Vorstellung so abwegig, dass Frauen und Männer gemeinsam Fussball spielen?
In jedem anderen Funktionssystem wären derartige partikularistische Diskriminierungen hochgradig legitimationspflichtig. Nur im Fussball bzw. im Sport werden nationale, ethnische sowie geschlechtliche Zuschreibungen unhinterfragt akzeptiert. Wieso aber gelten Ausländerbeschränkungen und Geschlechtersegregation nicht als Widerspruch zum sportlichen Leistungsprinzip und dem Inklusionspostulat funktional differenzierter Gesellschaften?
Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer historischen Analyse des Fussballsports und ethnografischer Untersuchungen in drei Bundesligaklubs beantwortet.
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