Schloß Gripsholm Eine Sommergeschichte
19-
- Hardcover
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
- Hörbuch
- Paperback
-
Sprache:Deutsch
-
Verlag:GRIN
- Diogenes Verlag AG Fr. 12.90
- Idb Fr. 11.90
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Fr. 8.90
- Epubli Fr. 9.90
- Reclam, Philipp Fr. 6.90
- Jazzybee Verlag Fr. 8.40
- Rowohlt Taschenbuch Fr. 14.90
- BoD – Books on Demand Fr. 11.90
- GRIN Fr. 19.90 ausgewählt
- Hofenberg Fr. 8.40
- Musaicum Books Fr. 8.40
- E-artnow Fr. 12.90
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
21/14.8/1 cm
Gewicht
197 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-24586-4
Karlchen und Jakopp aber nannten jede Frau, mit der einer von uns dreien zu tun hatte, »die Prinzessin«, um den betreffenden Prinzgemahl zu ehren -- und dies war nun also die Prinzessin; aber keine andre durfte je mehr so genannt werden.
Sie war keine Prinzessin.
Sie war etwas, was alle Schattierungen umfasst, die nur möglich sind: sie war Sekretärin. Sie war Sekretärin bei einem unförmig dicken Patron; ich hatte ihn einmal gesehn und fand ihn scheusslich, und zwischen ihm und Lydia... nein! Das kommt beinah nur in Romanen vor. Zwischen ihm und Lydia bestand jenes merkwürdige Verhältnis von Zuneigung, nervöser Duldung und Vertrauen auf der einen Seite und Zuneigung, Abneigung und duldender Nervosität auf der andern: sie war seine Sekretärin. Der Mann führte den Titel eines Generalkonsuls und handelte ansonsten mit Seifen. Immer lagen da Pakete im Büro herum, und so hatte der Dicke wenigstens eine Ausrede, wenn seine Hände fettig waren.
Der Generalkonsul hatte ihr in einer Anwandlung fürstlicher Freigebigkeit fünf Wochen Urlaub gewährt; er fuhr nach Abbazia. Gestern abend war er abgefahren -- werde ihm der Schlafwagen leicht! Im Büro sassen sein Schwager und für Lydia eine Stellvertreterin. Was gingen mich denn seine Seifen an -- Lydia ging mich an.
Da stand sie schon mit den Koffern vor ihrem Haus -- »Hallo!«
»Du bischa all do?« sagte die Prinzessin -- zur grenzenlosen Verwunderung des Taxichauffeurs, der dieses für Ostchinesisch hielt. Es war aber Missingsch.