Roth, S: Kompensatorisches Laufen als sozialpädagogische Hil
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.01.2009
Verlag
GRIN PublishingSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
21.2/14.9/0.6 cm
Gewicht
150 g
Auflage
1. Auflage.
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-23818-7
Wo einer starken Spannungssituation mit mittelgebundem Suchtstoffgebrauch begegnet wird, werden andere Möglichkeiten der Revitalisierung eingeschränkt. Der gestresste Mensch neigt dann dazu, bei entsprechend ähnlichen Momenten, seine Stresssymptome immer wieder mit Drogen ,unter Kontrolle' zu bringen. [...] Nach etlichen glücklosen Versuchen, sich selbst von der Suchtmittelabhängigkeit zu befreien, müssen sich viele Suchtkranke professionellen Fachkräften anvertrauen. Hier setzen verschiedene Therapien und Modelle an. In der vorliegenden Diplomarbeit möchte der Verfasser dem Rezipienten das ,Kompensatorische Laufen' als eine alternative Behandlungsmassnahme in der Suchtkrankenhilfe vorgestellen. Es wird der Frage nachgegangen, ob Laufen zur Überwindung einer Suchterkrankung beitragen kann und diesbezüglich eine Art Ersatz- und Selbstsubstitution darstellt.
Um dies herauszustellen, ist die Diplomarbeit wie folgt aufgebaut: Zunächst gilt es, Sucht zu definieren, ihre Entstehung darzustellen und im Rahmen von Fragen der gesellschaftlichen Relevanz von Sucht statistische Erhebungen zu analysieren. Im zweiten Abschnitt sollen die Grundlagen des Laufens und seine Auswirkungen auf die menschliche Physis und Psyche herausgearbeitet werden. Dazu stellt der Verfasser Beispiele aus der Praxis, ebenso wie wissenschaftliche Erkenntnisse, vor. Insbesondere geht es um die Verknüpfung des Laufens mit anderen ausgewählten Verfahren wie beispielsweise der Meditation und des Autogenen Trainings nach SCHULTZ. Fragen der religionspädagogischen Begleitung suchtkranker Menschen werden anwendungsbezogen erörtert. Bevor eine Zusammenfassung der konstatierten Ergebnisse die Diplomarbeit beendet, wird im dritten Abschnitt auf den Bezug des ,Kompensatorischen Laufens' zur Sozialpädagogik eingegangen. Die Überlegung, ob in Verbindung mit dem Ausdauerlauf ebenfalls von einer Sucht, der ,Laufsucht', gesprochen werden kann, wird ebenso behandelt wie die Frage, welchen Platz die Lauftherapie im Kontext zu einem anderen Verfahren, der Psychotherapie, einnimmt.
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