Psychoanalyse und Literatur Aus dem Französischen von Eckhart Rohloff
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.10.1990
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
250
Maße (L/B/H)
17.7/10.7/1.5 cm
Gewicht
239 g
Farbe
Kiwi
Auflage
2. Auflage
Originaltitel
La relation critique . L`oeil vivant IIÜbersetzt von
Eckhart Rohloff
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-38279-0
Die vieldiskutierte Frage nach dem Einfluss der psychoanalytischen Theorie auf die Literatur hat der Genfer Germanist Jean Starobinski, einer der wichtigsten Vertreter der psychoanalytisch orientierten Literaturkritik, umgedreht: Welchen Einfluss hatten die literarischen und philosophischen Bildersprachen auf die Herausbildung dieser Theorie und ihre pseudowissenschaftlichen Vorläufer? Mit dieser Fragestellung leistet das Buch ein Doppeltes: dem psychoanalytisch interessierten Leser zeigt es die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge der Psychoanalyse, und dem literarisch interessierten Leser öffnet es Einsichten in die psychoanalytischen Implikationen literarischer Fiktion.
»Das Buch von Jean Starobinski ist unauffällig skandalös. Es radikalisiert das von Freud immer wieder formulierte Argument, dass eine der Traditionen, aus denen seine Wissenschaft hervorgegangen ist, die Literatur war. Starobinski treibt dieses Argument bis zu dem Punkt, wo die Grenzen zwischen Literatur und Psychoanalyse verschwimmen. Die Psychoanalyse kann deshalb Objekt einer Literaturwissenschaft werden, die - so ist der erste Teil des Buches überschrieben - ›Das Reich des Imaginären‹ erforscht; jedenfalls ist die Psychoanalyse nicht privilegiert bei dieser Erforschung.«
Michael Rutschky
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