Die Bilanzierung von Immobilien nach IFRS Eine ökonomische Analyse vor dem Hintergrund des REIT-Gesetzes
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.10.2009
Verlag
Josef Eul VerlagSeitenzahl
432
Maße (L/B/H)
21/14.8/2.9 cm
Gewicht
649 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89936-856-7
Aus Sicht der Rechnungslegung ist das REIT-Gesetz in zweifacher Weise bemerkenswert. So sieht das REIT-Gesetz eine faktische Verpflichtung für REIT-Gesellschaften vor, ihr Immobilienvermögen entsprechend dem Fair Value-Modell gemäss IAS 40 zu bewerten. Dem beizulegenden Zeitwert als Bewertungsmassstab für Immobilien wird so in Zukunft weitaus grössere Bedeutung zukommen, als dies in der gegenwärtigen Bilanzierungspraxis der Fall ist. Darüber hinaus schafft der Gesetzgeber mit dem REIT-Gesetz einen Präzedenzfall. Erstmalig werden steuerrechtliche Folgen an die IFRS-Regeln geknüpft. So wird der steuerbegünstigte REIT-Status von der Einhaltung bestimmter Geschäftsstrukturnormen abhängig gemacht, die im Wesentlichen anhand der IFRS-Bilanz und der IFRS-Gewinn- und Verlustrechnung zu prüfen sind.
Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen einer umfassenden Zweckmässigkeitsanalyse, ob die Bilanzierungsvorschriften des IAS 40 einen Beitrag leisten, die Kapitalgeber durch die Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen vor dem absichtlichen Fehlverhalten des Managements zu schützen. Des Weiteren wird geprüft, ob die IFRS-Regeln einen geeigneten Ansatzpunkt zur Überprüfung der Geschäftsstrukturnormen darstellen oder ob es durch die Anknüpfung an die IFRS als steuerliche „Hilfsnorm“ zu Verstössen gegen die Gleichmässigkeit der Besteuerung kommt.
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