"Erbgesund" und "erbkrank", "wertvoll" und "minderwertig" - entlang dieser Linien verliefen eugenische und "rassenhygienische" Diskurse und Programmatiken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Medizin kam hierbei von Beginn an eine herausragende Bedeutung zu. Im "Dritten Reich", aber auch in anderen Ländern waren es Mediziner, die massgeblich über Zwangseingriffe zur Unfruchtbarmachung entschieden und diese ausführten. In diesem Themenband beleuchten HistorikerInnen und MedizinerInnen verschiedene Facetten eugenischer Ideologien und ihrer praktischen Auswirkungen bis in die Gegenwart.
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