Die Bewertung von Natur in der neoklassischen Ökonomik und die Grenzen der monetären Bewertung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-47958-0
Wälder sowie die Zerstörung des Bodens, teils durch Verarmung, teils durch
Überdüngung, sind weithin bekannt. Diese stetig bedrohlicher werdende Situation der
Natur und der Umgang der Menschheit mit derselben sind nicht ohne Reaktion geblieben.
Es haben sich beispielsweise im Bereich der Ökonomie Teildisziplinen herausgebildet, die
sich diesen Problemen widmen. Eine davon ist die ökologische Ökonomie, welcher die
nun folgende Ausführung zur Bewertung von Natur in der neoklassischen Theorie
zuzuordnen ist.
Ich werde mich ausschliesslich auf die für die menschliche Existenz entscheidenden, da
komplementären, natürlichen Ressourcen wie Klima, Selbstregulationsfähigkeit regionaler
und globaler Systeme, Biotope und Arten konzentrieren. Die Thematik der nichterneuerbaren
Ressourcen bleibt unbearbeitet. Es ist zu erwarten, dass diese Energieträger,
da für den Menschen nicht die Ressourcen selbst, sondern die von ihnen erbrachten
Leistungen wie Kraft und Wärme, wichtig sind, früher oder später substituierbar sein
werden. Voraussetzung dafür ist, dass das akkumulierte Kapital ausreicht, um die
Ressourcen rechtzeitig, bevor sie gänzlich zur Neige gehen, zu ersetzen.
Galt Natur lange Zeit als unerschöpflich und für jeden frei zugänglich, so hat sich ihr
Zustand seither verschlechtert und sie ist teilweise knapp geworden. Diese Knappheit
verschafft ihr einen ökonomischen Wert. Aufgrund der kollektivistischen Züge von Natur
ist es wichtig, sich der Ermittlung ihres Wertes im Besonderen zu widmen. Ihre
Eigenschaften führen zu einem Marktversagen und so muss die Bewertung ohne Hilfe des
Marktes vorgenommen werden. Inwieweit das möglich ist und welche Rolle dem Staat
und der Ethik dabei zukommt, soll im Folgenden beantwortet werden.
Im Vorliegenden sollen also, nach der Herausstellung der Inhalte der Neoklassik, Fragen
zu den Gründen wie auch den Zielen des Naturerhalts geklärt werden. Daran an schliessen
sich die Erläuterungen bezüglich der monetären Bewertung von Natur, wonach
abschliessend der Blick auf die Grenzen der ökonomischen Bewertung gerichtet wird.
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