Der Fall Preußens am 20. Juli 1932
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-50803-7
Bismarck oder Wilhelm I und Wilhelm II formten den Staat und etablierten Preussen im System der Grossmächte auf internationaler Bühne.
Von 1919 bis 1932 war Preussen in fester Hand der Weimarer Koalition. Zwölf Jahre regierte der Sozialdemokrat und von seinen Anhängern meist "roter Zarr" genannte Otto Braun ununterbrochen als Ministerpräsident und Preussen erlangte einen Ruf als "Bollwerk der Demokratie". Vor diesem Hintergrund müssen die Ereignisse um den 20. Juli 1932 als ein bitterer Einschnitt in der preussischen Geschichtsschreibung betrachtet werden. Der 20. Juli stellt ein Lehrstück sowohl für antidemokratische Skrupellosigkeit der Konservativen jener
Jahre als auch für die Hilflosigkeit und Ermattung der Sozialdemokratie dar.
Die vorliegende Arbeit versucht im Rahmen der politischen Vor- und Nachgeschichte des 20. Juli der Frage nachzugehen, warum sich die preussische Regierung offenbar widerstandslos der Reichspolitik beugte und somit der NSDAP den Weg ebnete. Warum setzten sich die führenden Eliten nicht zur Wehr? Warum hatte von Papen so leichtes Spiel? Was waren die Beweggründe für
das Ausbleiben offensiver Aktionen? Methodisch setzt die Arbeit zunächst auf eine Einführung, bevor sie sich zweitens auf den eigentlichen "Preussenschlag" konzentrieren wird.
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