Wie man im Physikunterricht eine Problemfrage stellt Ein Vorschlag mit Hilfe der Wissenschaftstheorie
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-53513-2
Ein wesentlicher Aspekt für das Gelingen der lernfördernden Entfaltung des Problems im Physikunterricht ist dabei die richtige Formulierung der Problemfrage. An die Problemfrage werden dabei unterschiedlichste Forderungen gestellt. So muss sie sinnvoll, klar und präzise sein, möglichst eindeutig, für die Schüler motivierend sein und keine negativen Reaktionen hervorrufen, und innerhalb einer gegebenen Zeit, häufig nur
einer Schulstunde, durch eine sehr begrenzte Zahl möglicher Antworten knapp beantwortbar sein. Darüber hinaus wird häufig gefordert, dass sich die Problemfrage den Schülern von
selbst stellt, der Lehrer sie also nicht vorgeben darf und soll.
In dieser Arbeit wird bestimmt werden, wie eine Problemfrage im Physikunterricht gestellt werden kann. Dazu wird die logische Form der Erklärung physikalischer Sachverhalte (D-N-Modell/H-O-Schema) und das Problem der Asymmetrie erörtert. Anschliessend werden Warum-Fragen und das Problem ihrer Mehrdeutigkeit thematisiert. Schliesslich wird das Problem der Irrelevanz von Bestandteilen der Erklärung erörtert und der Übergang zu Welch-Fragen gerechtfertigt. Zuletzt wird die Berücksichtigung der Kausalität für die Stellung der Problemfrage problematisiert.
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