Löbel, B: Was bedeutet "Fürsorge für uns selbst"?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21.7/14.6/2.4 cm
Gewicht
47 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-53638-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Platon - Alkibiades, Sprache: Deutsch, Abstract: Welcher Art das Verhältnis zwischen Alkibiades und Sokrates war, was der grosse Philosoph dem angehenden Staatsmann zu vermitteln versuchte und welchen Weg der diplomatisch geschickte sowie charismatische Feldherr Alkibiades eingeschlagen hat, versuche ich im folgenden an Hand der Texte Alkibiades I sowie dem Alkibiades-Teil im Symposion (Gastmahl) darzulegen. Nach Verweis auf seinen angetrunkenen Zustand hält Alkibiades im Gastmahl, eine Rede, die sein intimes Verhältnis zu dem Philosophen, zu Sokrates, offenlegt. Dieser war immerzu darum bemüht seinem Freund Alkibiades, - dessen hohe Begabungen einerseits sowie seine despotischen Tendenzen andererseits, früh zum Vorschein kamen -, auf den rechten Weg der Tugend zu führen. Dafür gelte es zunächst sich selbst zu erkennen, betont er. Was Sokrates meint, wenn er von Selbsterkenntnis spricht, veranschaulicht er selbst im Austausch mit dem Namensgeber des Dialogs Alkibiades I. Dabei erörtern die Beiden in einem intimen Gespräch die Fragen "Was ist der Mensch?", "Ist die Seele der Kern der Person?" und "Wie können wir uns selbst erkennen?" (Kutschera, III, S. 262). Die zahlreichen und zum Teil grossen Gedanken, die die Beiden, in einem dialektischen Prozess, hervorbringen, versuche ich im Folgenden durch eine systematische Rekonstruktion der wesentlichen Gedankengänge des Dialogs zu skizzieren. Ebenso wird die sokratische Selbstbildung Erwähnung finden. Die Forderung die Sokrates an die Bürger Athens richtete und mit der er insbesondere Alkibiades auf den rechten Weg der Tugend zu führen versuchte, kann im Leitspruch seiner Philosophie: "Erkenne dich selbst!" (gnothi seauton ) zusammengefasst werden. Sich selbst zu erkennen sei nach Sokrates die Voraussetzung, um den Teil des menschlichen Wesens zu erfassen, der den Kern einer Person ausmache. Diesem gelte es die meiste Fürsorge zu Teil werden zu lassen. Doch ehe die literarische Figur, wie sie von Platon dargestellt wurde, Erwähnung findet, möchte ich mit einer kurzen Einordnung des Lebens der historischen Person Alkibiades - in seinen kulturhistorischen Kontext - beginnen.
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