Richard Rorty - Paradigmenwechsel in der Philosophie
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-55342-6
Seine Kritik richtete sich vor allem gegen das philosophische Nachdenken als Selbstzweck und er verlangte von der Philosophie stattdessen, sie solle real existierende Probleme lösen und zur Verbesserung des Lebens beitragen. Durch seine Dekonstruktion der Erkenntnistheorie und seiner Negation der absoluten Wahrheit stellte er die Philosophie selbst in den Augen vieler Kollegen in Frage.
Habermas resümiert in einem Nachruf: "Unter den zeitgenössischen Philosophen kenne ich niemanden, der wie Rorty seine Kollegen - und nicht nur sie - über Jahrzehnte mit neuen Perspektiven, neuen Einsichten, neuen Formulierungen überfallen und in Atem gehalten hat."
Da eine umfassende Darstellung von Rortys Philosophie den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werde ich den Ursprung der Kritik Rortys an der abendländischen Philosophie kurz darstellen. Im zweiten Abschnitt sollen dann Rortys Vorschläge in Bezug auf eine Philosophie nach dem von ihm geforderten Paradigmenwechsel stehen und in der Schlussbetrachtung werden dann Kritik an Rortys Denken zur Sprache kommen.
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