Die Integration des „Aufbau Ost“ in die bundesdeutsche Finanzordnung Potentiale und Perspektiven wachstumswirksamer Transfermittelverwendung
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.03.2010
Verlag
Cuvillier, ESeitenzahl
356
Maße (L/B/H)
25/17.6/2 cm
Gewicht
652 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86955-287-3
Das wichtigste Instrument für den intendierten Aufbau- und Aufholprozess ist der in den bundesstaatlichen Finanzausgleich integrierte Solidarpakt. Es wird von den ostdeutschen Ländern erwartet, dass diese die zum Ausgleich teilungsbedingter Sonderlasten gewährten Transfers für überproportional hohe, annahmegemäss wachstumswirksame Investitionen nutzen.
Da der wirtschaftliche Aufholprozess stagniert, die Zuweisungen endlich und rückläufig sind und zudem in den vergangenen Jahren wiederholt auch Fehlverwendungsvorwürfe erhoben wurden, thematisiert diese Publikation die grundsätzliche Frage einer wachstumsoptimalen Verwendung (transfergestützter) öffentlicher Ausgaben.
Ausgehend von einer Darstellung der institutionellen Grundlagen des „Aufbau Ost“ und dessen Implementierung in das föderale Finanzausgleichssystem werden hierfür die charakteristischen Ansätze der Agglomerations- und Wachstumstheorie vorgestellt. Als wesentliche, auch weitgehend empirisch fundierte Wachstumskomponenten werden neben Sachkapital vor allem Innovationen und Humankapital unter Berücksichtigung agglomerativer, struktureller und institutioneller Aspekte herausgearbeitet. Anhand dieser Kategorien erfolgt eine Analyse der spezifischen Problemlage in Ostdeutschland; es werden Ursachen von Wachstumshemmnissen identifiziert und schliesslich Empfehlungen zur Neuausrichtung der Förderpolitik gegeben.
Die vorliegende Arbeit verknüpft das institutionelle Themenfeld von Finanzausgleich bzw. Solidarpakt mit einem wachstums- und agglomerationstheoretischen Ansatz und liefert insoweit eine Begründung für eine neue Förderstrategie, die sich plakativ mit „Innovationen und Solidarität“ beschreiben lässt. Diese ist geeignet, neue Wachstumspotentiale in und für Ostdeutschland zu erschliessen.
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