Anbahnung eines Identitätsbewusstseins im Rahmen eines handlungsorientierten Unterrichtsvorhabens in einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung Es ist normal, verschieden zu sein!
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
84
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.7 cm
Gewicht
135 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-55285-6
gruppieren, zu kategorisieren, zu stigmatisieren. Es entstehen Gruppen und Randgruppen,
Menschen sind "in" oder "out" und andere entscheiden, ob wir etwas wert sind, der
Gesellschaft dienen, Leistung erbringen, gut oder schlecht sind und behandeln uns
entsprechend. In vielen dieser Kategorien erlangt insbesondere die Schülerschaft der
Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung keine besondere Anerkennung und
Wertschätzung von Seiten ihrer Mitmenschen.
Selbstverständlich - das wissen wir in unserer westlichen, zivilisierten Welt - sind all diese
Kategorisierungen relativ zu betrachten und durch einen kurzen Perspektivwechsel leicht auf
den Kopf zu stellen.
Auf der Basis der grossen Gemeinsamkeit des "MENSCH-seins" spielen Individualität und
Identität eine bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft. Leider wird geistig behinderten
Menschen aufgrund ihrer verminderten Intelligenz häufig diese individuelle Identität von
vornherein abgesprochen. Dies hat Frustration, Enttäuschung, eine gewisse erlernte
Hilflosigkeit und Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Verhalten zur Folge.
Neben der eben kurz dargestellten allgemeinen Brisanz der Thematik "Identitätsbewusstsein"
für geistig behinderte Menschen, möchte ich kurz darstellen, weshalb ich diesen Bereich zum
Gegenstand dieser Hausarbeit machen möchte.
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