Gefühlserbschaft und Rechtsextremismus Eine sozialpsychologische Studie zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.11.2010
Verlag
PsychosozialSeitenzahl
492
Maße (L/B/H)
21/14.8/3.4 cm
Gewicht
707 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8379-2059-8
Die Studie untersucht die intergenerationellen Folgen des Nationalsozialismus auf der »Täterseite« und ihre politische Handlungsrelevanz: Ausgehend von einer konzeptuellen Erweiterung der »Unfähigkeit zu trauern« (Alexander & Margarete Mitscherlich), werden die Spuren einer affektiven Integration in die NS-Volksgemeinschaft über drei Generationen hinweg systematisch nachgezeichnet. Neu ist die Erkenntnis, dass der nationalsozialistische kollektive Narzissmus tradiert wird und welche Mechanismen hierbei wirksam werden.
Auf dieser Basis gelingt der Nachweis, dass NS-Gefühlserbschaften in der Enkelgeneration eine Andockstelle für jene paranoiden Ideologien darstellen, die in rechtsextremen Gruppen vermittelt werden. Das intergenerationelle Verhältnis von aktuellem Rechtsextremismus und Nationalsozialismus ist nicht nur zu erklären, sondern ist selbst ein Erklärungsfaktor für die Entwicklung nationalistischer und antisemitischer Handlungsmuster.
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