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Band 46

Marketing-Accounting im Dienstleistungsbereich Konzeption eines prozeßkostengestützten Instrumentariums

Fr. 74.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1995

Abbildungen

XXIV, mit 56 Abbildungen 24 cm

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

24.4/17/1.7 cm

Gewicht

614 g

Auflage

1995

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-409-12148-4

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1995

Abbildungen

XXIV, mit 56 Abbildungen 24 cm

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

24.4/17/1.7 cm

Gewicht

614 g

Auflage

1995

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-409-12148-4

Herstelleradresse

Gabler, Betriebswirt.-Vlg
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • I. Einführung in die Thematik und Beschreibung der Vorgehensweise.- A. Die Schnittstelle zwischen Marketing und Rechnungswesen im Dienstleistungsbereich — ein doppelt vernachlässigtes Problem der Betriebswirtschaftslehre.- B. Aufbau der Arbeit.- II. Immaterialität und Integrativität als Leistungsmerkmale — eine Analyse aus Sicht des Marketing und der Kostenrechnung.- A. Die Bedeutung von Immaterialität und Integrativität in der Dienstleistungsdiskussion.- 1. Die konstitutiven Elemente von Dienstleistungen — ein literaturkritischer Überblick.- 2. Von der Dichotomie von Sach- und Dienstleistungen zu einer Betrachtung von Leistungsbündeln — Grundlagen einer umfassenden Leistungstypologie.- a) Grundsätzliche Überlegungen als Basis der Typologisierung.- b) Typologisierung von Leistungsbündeln als Ausgangspunkt für weitergehende Überlegungen.- c) Überblick über mögliche Ansätze zur Operationalisierung der Typologisierungskriterien.- (1) Immaterialität.- (2) Integrativität.- d) Begriffliche Konventionen aus darstellungstechnischen Gründen: Eingrenzung der zu untersuchenden Leistungsbündel und Unternehmen.- B. Konsequenzen aus Immaterialität und Integrativität für die betrieblichen Abläufe — ein Überblick.- 1. Die fehlende Trennbarkeit der unternehmerischen Funktionsbereiche als Ursache für eine integrierte Betrachtung aller betrieblichen Bereiche im Rahmen des Marketing.- 2. Besonderheiten und Problemfelder der Dienstleistungserstellung und ihre Konsequenzen für das Marketing.- a) Input.- b) Throughput.- c) Output.- C. Konsequenzen von Immaterialität und Integrativität für die Kostenrechnung — Probleme der Anwendung herkömmlicher Verfahren in Dienstleistungsunternehmen.- 1. Kostenrechnung bei Dienstleistungen in der Literatur — ein kritischer Überblick.- 2. Grundsätzliche Problemfelder einer Kostenrechnung bei Dienstleistungen.- a) Besonderheiten in den Kostenstrukturen.- b) Der externe Faktor als Kosteneinflussgrösse.- c) Das Fehlen industrieller Kostenstellenstrukturen — Folge der Integration der betrieblichen Funktionen im Dienstleistungsbereich.- d) Die Problematik der Bestimmung geeigneter Kostenträger.- 3. Gründe für das Versagen herkömmlicher Kostenrechnungsverfahren in Dienstleistungsbetrieben.- a) Schlüsselungs- und Proportionalisierungsprobleme im Rahmen der Vollkostenrechnung.- b) Vernachlässigung wesentlicher Kostenblöcke durch die Verfahren der Teilkostenrechnung.- c) Stufenweise Rechenverfahren und Betriebsplanerfolgsrechnung als erste Lösungsansätze.- D. Anforderungen an eine auf die Bedürfnisse des MarketingAccounting ausgerichtete Kostenrechnung unter besonderer Berücksichtigung von Immaterialität und Integrativität.- 1. Aufgaben und Instrumente des Marketing-Accounting im Überblick.- a) Die unterschiedlichen Zweige des Rechnungswesens als potentielle Informationsquellen des Marketing-Accounting.- b) Relevante Entscheidungsdimensionen im Marketing.- (1) Entscheidungen im Hinblick auf unterschiedliche Objekte.- (2) Entscheidungen mit strategischer und/oder operativer Bedeutung.- (3) Entscheidungen im Rahmen der Planung und im Kontrollbereich.- c) Das Grundschema des Marketing-Accounting.- d) Ableitung allgemeiner Anforderungen an das Marketing-Accounting.- 2. Die Bedeutung der Kostenrechnung im Marketing-Accounting — Darstellung und Problemfelder.- 3. Schlussfolgerungen für eine dienstleistungsspezifische Kostenrechnung im Marketing-Accounting.- a) Marketing-Accounting als die gesamte Unternehmung umfassendes, funktionsübergreifendes Informationssystem.- b) Differenzierte Betrachtung der Fix- und Gemeinkosten — insbesondere unter Berücksichtigung der Beeinflussbarkeit durch Marketing-Entscheidungen.- c) Flexibilität und Vielseitigkeit im Hinblick auf Kostenträger und Kalkulationsobjekte.- d) Berücksichtigung externer Faktoren als Kosteneinfluss- und -bezugsgrössen.- e) Einbeziehung konkurrenzbezogener Daten.- f) Zwischenfazit: Die weitgehende Abkehr von den herkömmlichen Verfahren der Kostenrechnung als Konsequenz.- III. Die Prozesskostenrechnung als möglicher Ansatz für die Lösung der Kostenrechnungsprobleme bei Dienstleistungen — eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen des Marketing-Accounting.- A. Darstellung und Beurteilung der Grundkonzeption der Prozesskostenrechnung.- 1. Entstehungsgründe der Prozesskostenrechnung.- 2. Die grundlegenden Markmale der Prozesskostenrechnung im Überblick.- 3. Die Stufen bei Entwicklung und Aufbau von Prozesskostenrechnungssystemen.- a) Einführungsentscheidung und grundlegende Gestaltungsoptionen.- b) Bestimmung der Anwendungsbereiche.- c) Tätigkeitsanalyse und Bildung einer Prozesshierarchie.- d) Festlegung der Cost Driver und Aufbau eines Mengengerüstes.- e) Bestimmung der Prozesskostensätze.- 4. Einsatzfelder der Prozesskostenrechnung und ihrer Informationen.- a) Kalkulation.- b) Gemeinkosten-Management.- 5. Kritische Beurteilung der Grundform der Prozesskostenrechnung hinsichtlich ihrer Eignung zur Substitution und/oder Ergänzung anderer Verfahren.- B. Immaterialität und Integrativität als Determinanten der Anwendbarkeit der Prozesskostenrechnung im Dienstleistungsbereich.- 1. Die Prozesskostenrechnung als bisher primär industriell ausgerichtetes Verfahren.- 2. Analyse der Anwendungsvoraussetzungen.- a) Die Übertragbarkeit der Entstehungsgründe der Prozesskostenrechnung auf Dienstleistungsunternehmen.- b) Überprüfung der Prozessstrukturen.- c) Übertragbarkeit der Kriterien für die Auswahl der Anwendungsbereiche.- d) Zwischenfazit.- 3. Modifizierung des Grundmodells der Prozesskostenrechnung im Hinblick auf eine Anwendung im Dienstleistungsbereich.- a) Gründe für eine umfassende Anwendung der Prozesskostenrechnung.- b) Unterscheidung in integrative und autonome Prozesse.- c) Differenzierung der Prozesse hinsichtlich ihres Bezugs zum Kalkulationsobj ekt.- d) Schematischer Aufbau der modifizierten Prozesskostenkalkulation im Dienstleistungsbereich.- e) Rechenbeispiel.- C. Möglichkeiten der isolierten Nutzung der modifizierten Prozesskostenrechnung als Instrument des Marketing-Accounting im Dienstleistungsbereich.- 1. Die Prozesskostenrechnung als wertkettenorientiertes Verfahren — erste Ansätze einer Marktorientierung.- a) Das Zusammenspiel von Prozesskostenrechnung und Wertkettenanalyse im Überblick.- b) Überprüfung möglicher Einsatzfelder im Marketing-Accounting — die Kombination mit unterstützenden Instrumenten.- (1) Prozesswertanalyse (Process Value Analysis).- (2) Blueprinting.- (3) Benchmarking.- (4) Portfolio-Technik.- 2. Vollkostencharakter und strategische Ausrichtung als Kennzeichen der Prozesskostenrechnung — auch im Dienstleistungsbereich.- 3. Überblick über verbleibende Defizite im Hinblick auf das Marketing-Accounting.- IV. Ansatzpunkte für ein umfassendes prozesskostengestütztes Informationsinstrumentarium im Dienstleistungs-Marketing.- A. Grundsätzliche Überlegungen zur Kombination der Prozesskostenrechnung mit anderen Kostenrechnungsmodellen im Rahmen des Marketing-Accounting.- B. Die Kombination von Prozesskostenrechnung und Target Costing als konzeptionelle Basis der Marktorientierung.- 1. Target Costing als marktorientiertes Kernstück des japanischen Rechnungswesens — Grundzüge im Überblick.- a) Geschichte und Charakterisierung des Target Costing.- b) Alternative Formen der Zielkostenfestlegung.- c) Die Kostenspaltung.- d) Problembereiche und Kritik.- 2. Besonderheiten des Target Costing im Dienstleistungsbereich.- a) Ausgangspunkt: Die Kombination von Target Costing und Prozesskostenrechnung als Bestandteil des industriellen Kosten-Management.- b) Immaterialität und Integrativität als Ursachen einer modifizierten Ausgestaltung des Target Costing — Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Nutzung der Prozesskostenrechnung.- (1) Market into Company im Dienstleistungsbereich.- (2) Besonderheiten der Standardkostenermittlung.- (3) Identifizierung und Gewichtung der Leistungsfunktionen.- (4) Absolute Dominanz prozessualer Leistungskomponenten.- (5)Auswahl der einzubeziehenden Prozesskosten.- (6)Die Verknüpfung zwischen den prozessualen Komponenten und den Dienstleistungsfunktionen.- (7) Möglichkeiten einer Berücksichtigung in die Spaltung nicht einbezogener Kostenblöcke im Zielkosten-Management.- (8) Möglichkeiten der Kostenbeeinflussung in Abhängigkeit von der Art der Prozesse.- (9) Ermittlung von Target Costs für alternative Kalkulationsobjekte.- 3. Aussagekraft für das Marketing-Accounting.- C. Erhöhung der Auswertungsflexibilität durch das Zusammenwirken von Prozesskostenrechnung und relativer Einzelkostenrechnung.- 1. Die Notwendigkeit der Ergänzung der Prozesskostenrechnung auf Vollkostenbasis durch eine Teilkostenbetrachtung.- 2. Zentrale Elemente der relativen Einzelkostenrechnung im Überblick.- a) Darstellung.- (1) Unterscheidung in Grundrechnungen und Auswertungsrechnungen.- (2) Das Identitätsprinzip.- (3) Leistungskosten und Bereitschaftskosten.- (4) Verwendung mehrdimensionaler Bezugsgrössenhierarchien.- b) Beurteilung aus der Sicht von Dienstleistungsunternehmen unter Berücksichtigung der Prozesskostenrechnung.- 3. Das Konzept einer hierarchisch aufgebauten Prozess- und Einzelkostenrechnung.- a) Der Aufbau einer Prozessgrundrechnung.- b) Systematik eines Informationsmodells für Marketing-Entscheidungen.- c) Gestaffelte Teilkostenrechnung für unterschiedliche Entscheidungssituationen — dargestellt am Beispiel der Absatzsegmentrechnung.- 4. Zusammenfassende Würdigung aus der Sicht des Dienstleistungs-Marketing.- D. Die Prozesskostenrechnung als Ansatz zur partiellen Quantifizierung von Transaktionskosten — ein möglicher Beitrag zum Geschäftsbeziehungs-Controlling.- 1. Kundentreue und Geschäftsbeziehungs-Management als wichtige Erfolgsfaktoren für Dienstleister — Herausforderung für das Marketing-Accounting.- 2. Relevante Inhalte des Transaktionskostenansatzes — ein kritischer Überblick.- a) Darstellung.- b) Aussagen und Einsatzfelder des Transaktionskostenansatzes.- c) Allgemeine Kritik am Transaktionskostenansatz — Anknüpfungspunkte für die Prozesskostenrechnung.- 3. Grundsätzliche Überlegungen zur Übertragbarkeit des Transaktionskostenansatzes auf den Dienstleistungsbereich.- 4. Überlegungen zur Bewertung von Geschäftsbeziehungen.- a) Der Zusammenhang zwischen der Art der Austauschbeziehung und der Quantifizierbarkeit der Transaktionskosten.- b) Die Problematik der Vereinbarung periodischer und periodenübergreifender Rechnungen.- 5. Beurteilung der Aussagekraft der Kombination von Prozesskostenrechnung und Transaktionskostenrechnung für das Marketing-Accounting.- V. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Perspektiven eines prozesskostengestützten Marketing-Accounting im Dienstleistungsbereich.