In den Jahren nach 1950 begann die Erfolgsgeschichte des alpinen Tourismus. Die touristische Nachfrage stieg seit dieser Zeit stetig an und trotz erster Stagnationserscheinungen nahm die Bedeutung in den letzten Jahrzehnten weiter zu. Es werden mit Tourismus im alpinen Raum allerdings nicht nur rein wirtschaftliche, sondern auch regional- und damit gesellschaftspolitische Ziele verfolgt. Aus diesem Grund ist der Entscheidungsprozess und die Interaktion der tourismuspolitischen Akteure von nachhaltiger Bedeutung. Die Erwartungen an den Tourismus werden jedoch immer komplexer und auch das Verständnis von Tourismuspolitik hat sich gewandelt. Die vorliegende Arbeit untersucht welches Ausmass der Einfluss von Tourismuspolitik auf den Destinationslebenszyklus hat und auf welche Weise die Entwicklung von Destinationen dadurch beherrscht wird. Die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse werden durch empirische Daten der Stadt Innsbruck verdeutlicht.
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