Weblogs sollen Gegenöffentlichkeiten unterstützen, indem der bisher nur von klassischen Medien geführte Diskurs auch den marginalisierten Stimmen zugänglich gemacht wird. Neben der Funktion des Kommunikationsmittels, welches den kooperativen Austausch von Menschen mit gemeinsamen Interessensgebieten oder Weltanschauungen fördert, ist es auch die Wiedergeburt des Tagebuchs in elektronischer Form, das Privates, wenn gewollt, öffentlich werden lässt. Ziel dieses Buches ist es, das Thema Blogs unter kommunikationswissenschaftlichen Gesichtspunkten zu beleuchten. Neben linguistischen Fragestellungen soll ein medientheoretischer Exkurs die Bedeutung der Blogs in den Neuen Medien greifbar machen, den globalen Rahmen hervortreten lassen, auf dem das Medienformat Blog eine immer grössere Rolle spielt und damit die Eckpunkte des Spannungsfeldes transparenter machen.
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