Ronald Reagan gilt noch heute als einer der populärsten US-Präsidenten der vergangenen Jahrzehnte. Während seiner Amtszeit im Weissen Haus und heute, lange nach seinem Wirken, war und ist die Beliebtheit des Republikaners ungebrochen. Dennoch wird das politische Vermächtnis Reagans gleichzeitig überaus kritisch bewertet - Experten verweisen auf das immense Haushaltsdefizit, die angeschlagene amerikanische Wirtschaft und kaum nennenswerte aussenpolitische Errungenschaften, die Reagan hinterlassen hat. Christoph Schmid sucht im vorliegenden Buch nach den Gründen der Beliebtheit des US-Präsidenten und findet Sie in dessen beeindruckenden kommunikativen Fähigkeiten. Der "Great Communicator", wie Reagan zu Lebzeiten genannt wurde, hatte seine Stärken in der direkten Kommunikation mit der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund verdeutlicht der Autor anschaulich, wie sich die sprachlichen Fähigkeiten Reagans unmittelbar auf dessen politische Errungenschaften und dessen Popularität ausgewirkt haben. Basierend auf der Sprach- und Feldtheorie Pierre Bourdieus analysiert Christoph Schmid die Rhetorik Reagans und zeigt auf, wie Macht unmittelbar durch Sprache generiert werden kann.
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