Rezension
»Auf wissenschaftlich anspruchsvollem Niveau wird [mit diesem Buch] die Annahme begründet, dass Tanz seine Wirksamkeit nicht in der Repräsentation existierender Strukturen und Systeme entfaltet, sondern gerade durch das Anbieten von Alternativen – von Utopien, entwickelt mit der Hilfe des Körpers und durch die Organisation der Bewegung.« ("Up to Dance, 2 (2012)")
»Die beiden Herausgeberinnen bieten [...] einen umfassenden Einblick in praktische Positionen und theoretische Diskurse der internationalen Tanz- und Performancekunst.« ("Daniela Pillgrab, [rezens.tfm], 21.06.2012")
Portrait
Gabriele Klein hat seit 2022 die Professur für Ballett und Tanz (»Hans van Manen Chair«) an der Universität Amsterdam/Niederlande inne. Von 2002 bis 2023 war sie Professorin für Soziologie von Bewegung, Tanz und Performance Studies an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultur- und Sozialtheorie sowie Geschichte von Körper, Bewegung, Tanz und Performance, zeitgenössische Tanz- und Performancekunst, urbane Bewegungskulturen und populäre Tanzkulturen..
Sandra Noeth ist Professorin am HZT – Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (Universität der Künste Berlin/Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«) und arbeitet international als Kuratorin und Dramaturgin in freien und institutionellen Kontexten. Sie beschäftigt sich im Schwerpunkt mit ethischen und politischen Perspektiven auf Körperpraxis und -theorie und mit Dramaturgie im Kontext körperbasierter Darstellender Künste. Als Leiterin der Dramaturgie- und Research-Abteilung am Tanzquartier Wien (2009-2014) entwickelte sie Projekten zu Konzepten und Praktiken von Verantwortung, Religion, Integrität und Protest im Verbindung mit Körpern. Als Dozentin ist Sandra Noeth seit 2012 bei DOCH/Stockholm University of the Arts tätig und war 2015-16 Gastprofessorin im HWP-Programm bei Ashkal Alwan, Beirut.