Im Taxi

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Unterwegs in Kairo

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

Lenos

Seitenzahl

187

Maße (L/B/H)

19.2/12.3/2.5 cm

Beschreibung

Rezension

"Chalid al-Chamissi leuchtet die ägyptische Gesellschaft aus, ... sein Buch berührt durch Einfachheit und Authentizität." (Neue Zürcher Zeitung)

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

Lenos

Seitenzahl

187

Maße (L/B/H)

19.2/12.3/2.5 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Übersetzer

Kristina Bergmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85787-413-0

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"Jeder, der auch nur zwei Piaster in der Tasche hat, meint, er könnte sich damit alles erlauben. Keiner hat mehr Respekt vor dem Staat. Mit Geld kann ich die Regierung in die Knie zwingen. Ich kann meinen Pass fälschen, die Eintragungen auf meiner Identitätskarte, einfach alles. Wenn mir der Führerschein entzogen wird, kann ich mit etwas Geld dafür sorgen, dass ich ihn sofort zurückkriege, und ihn mir sogar nach Hause bringen lassen. Heutzutage ist alles käuflich. Und wenn einer Probleme bekommt, dann flieht er einfach aus Ägypten. Wie? Na mit Geld! In diesem Monat haben unter anderen Mamdûch Ismaîl und Ihâb Talaat das Land verlassen. Von den letzten Monaten ganz zu schweigen! Trotzdem predigen sie den Kindern in der Schule, dass Werte wichtiger als Geld sind. Die müssen Gedichte über Prinzipien auswendig lernen und erfahren, dass Geld kommt und geht, dass aber die Moral das Fundament der Nation und die Basis des menschlichen Seins ist: Worte, die zum einen Ohr rein- und zum andern wieder rausgehen, schliesslich sehen die Kinder ja, wie es wirklich zugeht. Meine Tochter ist noch jung, erst sechzehn. Zu meiner Zeit war das das Alter für die Liebe. Wir waren verknallt, sassen herum und hörten Umm Kulthûm. Aber diese Göre sagt zu mir: 'Was soll der Scheiss mit der Liebe? Ich will einen Reichen heiraten. Ob ich ihn liebe oder nicht, ist mir egal, Hauptsache, er hat Kohle.' Ich habe ihr erklärt, dass es auf der Welt nichts Schöneres gibt als die Liebe, dass sie uns am Leben erhält, unsere Luft zum Atmen ist und dass ich dank ihr auch ihre Mutter ertrage. Darauf meinte sie: 'Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als Geld.'"
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