Galileo Galilei und die Bildkünste
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.12.2012
Abbildungen
31, 31 sw. Abb.
Herausgeber
Heinz JathoVerlag
DiaphanesSeitenzahl
120
Maße (B/H)
13.5/21 cm
Gewicht
168 g
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Heinz Jatho
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03734-149-0
Erwin Panofsky (1892–1968) war einer der Begründer der Ikonologie, jener kunstwissenschaftlichen Methode, deren Einfluss auf bildgeschichtliche Seh- und Denkweisen bis heute über Fächergrenzen hinaus grundlegend ist. Für Panofsky war es selbstverständlich, ja unabdingbar, dass der Blickwinkel der Analyse sich nicht auf die sogenannte Hochkunst beschränken durfte. Denn alle Arten von Kunst- und Bildwerken waren als Werkzeuge des Menschen zu verstehen, mittels derer eine Orientierung in Welt und Kosmos betrieben wurde. So lässt sich in Gemälden, Zeichnungen, Kupferstichen, Skulpturen und Architekturen ebenso wie im Film und den Comics beobachten, wie ein Weltverständnis entsteht, Form annimmt und dann gestaltend zu wirken vermag. Eine zentrale Beobachtung Panofskys, die den Kern der aktuellen Debatte um die Bedeutung der Bilder beleuchtet – für die Kunst- wie für die Naturwissenschaften.
Panofskys Text »Galileo as a Critic of the Arts« betonte bereits 1954 die Notwendigkeit einer Debatte, die nicht nur den Einfluss von Bildwerken thematisiert, sondern auch das Denken und Argumentieren mit Bildern betrachtet. In seiner kleinen, aber nicht minder einflussreichen Schrift verschränkt er Galileis Position gegenüber künstlerischen Ausdrucksformen mit dessen naturwissenschaftlichen Überlegungen zu Raum, Licht und Kosmos. Eine bis heute diskutierte Schrift über das Verhältnis von Bildkünsten und Naturwissenschaften, die hier mit zwei später verfassten Ergänzungen des Autors erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.
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