Was ist das für eine Welt, die das Kino hervorbringt und doch nicht verhindert, dass die Zuschauer nach dem Ende der Vorstellung wieder auf sich selbst angewiesen sind? Frank Böckelmann, Kinoenthusiast und Kinoverleugner, geht dieser Frage hartnäckig nach. Die einfache Beschreibung des Entzückens im verdunkelten Saal kündigt das stillschweigende Einverständnis der Cineasten mit den Volkserziehern auf: dass das Filmesehen für etwas anderes, »draussen im Leben«, gut oder schlecht sein soll.
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