Literarische Spurensuche Elternbilder im Schatten der NS-Vergangenheit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1992
Abbildungen
mit 2 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
295
Maße (L/B/H)
22.9/15.2/1.7 cm
Gewicht
442 g
Auflage
1992
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-531-12366-0
Die Arbeit beschreibt und analysiert die spezifIschen Erzählmuster autobiogra phisch ausgerichteter ErinnerungsliteIatur der späten siebziger und frühen achtzi ger Jahre und hat sich dabei ein doppeltes Ziel gesetzt: mit literaturwissenschaftli chen Instrumentarien wird dargelegt, wie litemrische Werke Erkenntnisse über das Leben der Deutschen im »Dritten Reich« vermitteln und wie sie den Einfluss der nationalsozialistischen Vergangenheit auf die Verhaltensmuster der bundesrepu blikanischen Gegenwart sichtbar machen. Dazu ist erforderlich, die für den For schungsprozess massgebenden hermeneutischen Konstituenten offenzulegen und zu reflektieren. Deshalb wird der eigentlichen Textanalyse ein theoretischer Teil vor angestellt, der die notwendigen liteIaturtheoretischen, soziologischen, historischen und sozialpsychologischen Komponenten in konzentrischen Kreisen erfasst und de fmiert. Diese Kapitel folgen einer Argumentationskette, die, vom allgemeinen ge seIlschaftstheoretischen Zusammenhang ausgehend, fortschreitet bis hin zu den Besonderheiten des autobiogmphischen Erzählens. D. h. , die Interpretationen ste hen im festen Verbund mit der vorhergehenden theoretischen Fundierung, und die zur Anwendung kommenden Bewertungskriterien erlangen nur im ständigen Riickbezug zu den ausgewiesenen Konstanten ihre Berechtigung und ihren Aussa gewert. Dieses Verfahren garantiert grösstmögliche Sicherheit im Urteil und lässt erwarten, dass die Untersuchung über ihren literaturwissenschaftlichen Stellenwert hinaus auch für die sozialpsychologische und historische Forschung zum komple xen Thema Nationalsozialismus ein Gewinn sein dürfte. 9 I. Theoretischer Teil Einleitung Jeder Versuch, literaturwissenschaftliche Theorie und Textinterpretation zu ver binden, steht in der Verpflichtung, sein Vorgehen zu begründen.
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