Jugend 1900–1970 Zwischen Selbstverfügung und Deutung
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.1992
Herausgeber
Dieter Baacke + weitereVerlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
154
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.9 cm
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8100-0919-7
Der vorliegende Band umfasst eine Zusammenschau von epochalen gesellschafts politischen Jugendkonzeptionen, pädagogischen Deutungen sowie kulturellen Selbstbildem von Jugend. Die Beiträge beschäftigen sich mit vier verschiedenen Schwerpunkten, die sich jeweils am Schnittpunkt der Selbstverfügung und Deutung treffen und damit zu einer differenzierten Sichtweise beitragen. 'Selbstverfügung' meint die Selbstdarstellung und Organisation der Jugendlichen aus eigenem Vermögen - 'Deutung' bezieht sich auf pädagogische und kul turelle Kommentierung. Das Buch verbindet eine Reihe von Sichtweisen, die sehr unterschiedliche Facetten des Phänomens 'Jugend' im Zeitverlauf dieses Jahrhunderts thematisieren. Die Gliederung der Beiträge richtet sich nach der chronologischen Reihenfolge der berücksichtigten Zeitepochen und den damit verbundenen Besonderheiten pädagogischer, politischer Sichtweisen oder aber jugendlicher Selbstthematisierungen. Der erste Schwerpunkt des Bandes behandelt das pädagogisch - politische Selbstverständnis in der Jugendverbandszeitschrift "Arbeiterjugend" , Probleme der Selbstverwaltungsbemühungen proletarischer Jugendorganisationen, sowie das Jugendbild sozialpädagogisch orientierter katholischer Jugendforschung der Weimarer Republik. Im zweiten Schwerpunkt wird das Programm nationalsozia listischer Mädchenerziehung aufgegriffen und mit Erziehungsvorstellungen aus dem deutschen sozialistischen Exil kontrastiert. Die Situation Jugendlicher in der zeitgeschichtlichen Umbruchphase der letzten Kriegsjahre sowie pädago gisch - politische Diskussionen in den kulturpolitischen Zeitschriften am Ende der vierziger Jahre stehen im Mittelpunkt des dritten Themenbereichs des Buches. Abschliessend geht es schliesslich um die Aktualisierung jugendkulturel ler Stilelemente und um die Kommerzialisierung der Jugendphase.
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