Matsuo Bashôs Reisetagebuch "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland" (1689) gehört zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Vor dem Hintergrund einer monatelangen Wanderung durch Japan entstand ein Dokument meditativer Selbstaneignung. Mit höchster Aufmerksamkeit für Natur und Leben porträtiert Bashô sich wie ein asketischer Mönch und entwirft eine poetische Bildergalerie feinster Lebensmomente, die dauerhaft in Erinnerung bleiben.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
03.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schön, innen wie aussen!
Matsuo Bashōs Werk Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland ist weit mehr als ein Reisebericht – es ist eine poetische Meditation über das Leben, die Natur und die Vergänglichkeit, wie sie nur von einem der großen Meister der japanischen Literatur geschaffen werden konnte. Der schlichte Stil, mit dem Bashō seine Wanderung durch die entlegenen Regionen Japans beschreibt, zieht den Leser in eine Welt, die gleichermaßen fremd und doch universell nachvollziehbar ist. Seine Beobachtungen, geprägt von einer tiefen Ehrfurcht vor der Natur, sind klar und prägnant, und doch schwingt in jeder Zeile eine unendliche Tiefe mit. Es gelingt Bashō, in wenigen Worten nicht nur die Landschaften, die er durchquert, sondern auch die Stimmungen und Empfindungen, die sie in ihm hervorrufen, eindringlich einzufangen.