Das Orff-Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik der Universität Mozarteum in Salzburg (gegründet 1961) widmet sich innovativsten pädagogisch-psychologischen Fragestellungen einer aktuellen Musikpädagogik. Die vorliegende Studie teilt die 50-jährige Geschichte des Orff-Instituts in vier grosse Phasen ein. Sie untersucht die spezifischen Lehr- und Lernformen der Ausbildung und versucht mit Hilfe von Experteninterviews, hemmende und förderliche Faktoren für deren Entwicklung zu rekonstruieren und daraus Schlüsse für die Zukunft des Orff-Instituts zu ziehen. Damit schliesst die Untersuchung eine argumentative Lücke bezüglich zentraler Parameter einer Pädagogik des Orff-Instituts und schlägt gleichzeitig eine Brücke zwischen dieser kunstpädagogischen Ausbildung und ästhetischen, pädagogisch-psychologischen sowie soziologischen Theorien und Konzepten. So sind die Ergebnisse auch für Pädagoginnen und Pädagogen anderer Fachbereiche im schulischen und ausserschulischen Kontext von Interesse.
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