Hundert Jahre an der Schnittstelle von Chemie und Physik Das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft zwischen 1911 und 2011
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Sprache:Deutsch
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Verlag:De Gruyter
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.10.2011
Abbildungen
5 b/w tbl., Num. figs. and color pages
Verlag
De GruyterSeitenzahl
326
Maße (L/B/H)
24.6/17.5/2.4 cm
Gewicht
955 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-023914-0
Das Fritz-Haber-Institut, vor hundert Jahren als Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie gegründet, gehört zu den traditionsreichsten und renommiertesten Instituten der Max-Planck-Gesellschaft. Zahlreiche Nobelpreisträger haben an ihm gewirkt und bis heute wird dort wissenschaftliche Spitzenforschung betrieben. Darüber hinaus ist das Institut aber nicht nur ein Ort wissenschaftlicher Exzellenz und Produktivität gewesen, seine hundertjährige Geschichte ist auch auch aufs engste mit der deutschen Geschichte im zwanzigsten Jahrhundert verknüpft. So spielte es eine zentrale Rolle in der deutschen Giftgasforschung und der chemischen Kriegsführung des Ersten Weltkrieges. In den Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft war es besonders von den rassistischen Vertreibungsmassnahmen betroffen und firmierte als nationalsozialistischer „Musterbetrieb“. Schliesslich musste es sich während des Kalten Krieges in der Frontstadt Berlin behaupten.
Anlässlich seines hundertjährigen Gründungsjubiläums wird in der vorliegenden Publikation, als Ergebnis eines dreijährigen interdisziplinären Forschungsprojekts, die gleichermassen glanzvolle wie widersprüchliche Geschichte des Instituts dokumentiert und ein exemplarischer Einblick in die moderne Wissenschaftsgeschichte mit ihren Wechselwirkungen zu Gesellschaft und Politik gegeben.
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