Zusätzliche Ketaminmedikation bei Patienten mit schwerer Sepsis Einfluss auf Entzündungsreaktion und Katabolierate Eine vergleichende Untersuchung zweier Analgosedierungsverfahren
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.11.2011
Verlag
Südwestdeutscher Verlag für HochschulschriftenSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
22/15/0.9 cm
Gewicht
215 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8381-3005-7
Septische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen. Infektionen und die damit verbundene systemische Entzündungsreaktion sind für Verlauf und Outcome der Erkrankung entscheidend. Entzündungshemmende Eigenschaften Ketamins sind bereits seit 1997 in-vitro bekannt, blieben jedoch weitgehend unbeachtet. Grössere systematische Studien liegen nicht vor. Die vorliegende Studie sollte klären, ob Ketamin im Rahmen der Analgosedierung antiinflammatorische Vorteile zeigt. In einer offenen prospektiven Beobachtungsstudie wurden zwei etablierte Analgosedierungsverfahren verglichen. Patienten der Studiengruppe A erhielten ergänzend S-(+)-Ketamin. Gemessen wurden Entzündungsparameter, sowie die stressbedingte Katabolie. Als Ergebnis zeigten Patienten der Ketamin-Gruppe A einen signifikant günstigeren Verlauf und lagen kürzer auf ITS als Patienten der Kontrollgruppe B. Damit können antiinflammatorische Effekte des Ketamins klinisch bestätigt werden: Der frühzeitige Einsatz von S-Ketamin vermindert die systemische Entzündungsreaktion bei Sepsis und beschleunigt den Heilungsverlauf. Damit werden die zusätzlichen Therapiekosten ausgeglichen und gleichzeitig ökonomische Anreize geschaffen.
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