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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
23.08.2012
Abbildungen
mit 2 Abbildungen
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
207
Maße (L/B/H)
22.5/14.8/2.3 cm
Gewicht
389 g
Farbe
Messing / Anthrazit
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-64094-0
Am Eingang dieses Buches begrüsst uns Diogenes von Sinope, der nichts haben will, nicht einmal von Alexander dem Grossen. Er ist freilich die Ausnahme. Die meisten Menschen haben gern, und deshalb mangelt es auch nicht an Gründen und Anlässen, sich über das Haben zu äussern. In einer höchst unterhaltsamen Reise durch die Sinnwelten des Habens eröffnet Harald Weinrich, der Grandseigneur der europäischen Sprachwissenschaft, verblüffende Einsichten in unseren Gebrauch des Wörtchens Haben - und unser Haben-Denken, das sich darin offenbart.
Von den philosophischen Kategorien des Aristoteles, von denen eine das Haben ist, bis zu Romeo und Julia, die nur noch sich selber haben, und Martin Luther King, der einen Traum hat, betrachtet Harald Weinrich in seinem neuen Buch den Umgang mit dem Wort Haben. Selbst der "Habenichts" Hitler kommt darin zu Wort. Weinrichs Blick gilt aber nicht nur den Philosophen und Dichtern, den Tyrannen und Freiheitshelden. Auch das leidige Haben und Nicht-Haben, das Haben, das man nun einmal nicht besitzen kann, das höflichere Haben und der (andere) Umgang mit dem Haben in anderen Sprachen und Grammatiken finden in dieser kleinen Aufklärung über das Haben ihren eleganten Portraitisten.
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