Kants Opus postumum und seine Rezeption
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.10.2013
Verlag
De GruyterSeitenzahl
537
Maße (L/B/H)
23.6/16/3.5 cm
Gewicht
965 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-026968-0
Diese Arbeit bietet eine Darstellung und kritische Diskussion der Wirkungsgeschichte von Kants
Opus postumum
. Kants anfängliche Auseinandersetzung mit der Problematik des Übergangs von den Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft zur Physik entwickelt sich derart, dass er es für erforderlich erachtet, zunehmend auf die entscheidenden Fragen der kritischen Philosophie zurückzugreifen. Die Untersuchungen im
Opus postumum
liefern keine definitiven Ergebnisse, und Kants spätes Denken lässt sich umso mehr nur rekonstruierend begreifen, als es in den hinterlassenen Entwürfen bloss unvollständig angedeutet wird. Das
Opus postumum
zu interpretieren, heisst deshalb aufzuklären, ob Kant, wenn auch nur implizit und indirekt, den früheren Transzendentalismus aufgibt, um sich an einem subjektiven Idealismus à la Fichte bzw. einem objektiven Idealismus à la Schelling auszurichten, oder ob, vielmehr das
Opus postumum
eine kohärente Entwicklung der kritischen Grundlegung der Philosophie bietet. Der rote Faden der hier vorgelegten Studie ist die Rekonstruktion der Dialektik zwischen den Vertretern der beiden hermeneutischen Standpunkte, getragen von der Überzeugung, dass Kant bis zuletzt die Begrenztheit des menschlichen Geistes vertritt.
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