Infolge der deutschen Kolonial- und Weltpolitik kulminierte in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die überseeische Tätigkeit der Kaiserlichen Marine, wobei diese Verbände eine Schlüsselrolle spielten. Am Beispiel der Einsätze der Kreuzergeschwader analysiert Heiko Herold die politisch-militärischen Praktiken zur Wahrung und Durchsetzung der deutschen Interessen in Übersee in der Phase des Hochimperialismus. In diesem Rahmen zeigt er die militärischen, politischen und wirtschaftlichen Gründe für diese Einsätze sowie deren militärische und politische Wirkung auf.
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