Ausgehend von der schier unaufhaltsamen Beschleunigung vieler Lebensprozesse stellen die Autoren die Frage nach der grundlegenden Struktur der Zeit. Es gelingt ihnen, die verwirrende Vielfalt menschlicher, physikalischer und religiöser Zeitkonzepte systematisch zu erschliessen. Die einseitige Fixierung auf den rational-linearen Zeitbegriff erweist sich dabei als Ursache der weitgehenden Erschöpfung natürlicher und psychischer Ressourcen. Die Autoren plädieren für eine Abkehr von diesem einseitigen Zeitverständnis und für eine gebührende Berücksichtigung aller den Menschen umgebenden Zeitdimensionen. Die Entfaltung der jüdisch-christlichen Zeiterfahrung eröffnet dabei Chancen für eine Rückkehr zum harmonischen ›Dreiklang der Zeit‹.
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