Geldwäsche: Die Organisierte Kriminalität und die Infizierungstheorie Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
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Verlag:GRIN
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-22699-4
261 StGB eingeführt, der aufgrund seines weit gefassten Wortlauts jedoch viele Frage und Probleme in der praktischen Umsetzung aufwirft.
Denn der Straftatbestand der Geldwäsche in
261 StGB bezieht sich auf alle Gegenstände, die aus einer der in den
261 Abs. I Nummer 1-4 StGB genannten Vortaten "herrühren". Mit dem - im deutschen Strafrecht bisher unbekannten - Begriff des "Herrührens" wird der Einzugsbereich der möglichen Tatobjekte denkbar weit gefasst. Grund hierfür ist, dass auch eine "Kette von Verwertungshandlungen" nach dem Willen des Gesetzgebers nichts daran ändern soll, dass dieser Gegenstand aus einer Straftat herrührt.
Folgt man dem Wortlaut dieser Vorschrift, wäre binnen kürzester Zeit der gesamte Wirtschaftskreislauf mit bemakeltem Geld "infiziert" und Taxi- oder Busfahrer, Bäcker, Bibliothekare, Bademeister und Vermieter müssten als Geldwäscher im Sinne des
261 StGB angesehen werden. Das Tatbestandsmerkmal des "Herrührens" ist als besonders kritisch einzustufen und bildet die Grundlage der so genannten "Infizierungstheorie".
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