Humboldts Erben? Spurensuche in ausgewählten bildungstheoretischen Positionen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.07.2012
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
22/15/0.8 cm
Gewicht
179 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-43961-8
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Wohl selten liegen in der Geschichte Theorie und Praxis, liegen ursprüngliches Ansinnen und jahrhundertelange Umsetzung so weit auseinander wie im Fall der Bildung. Woran also soll man einen Erben festmachen? An der Regressivität? An einer stringenten Progressivität? An theoretischer oder an praktischer Ausrichtung? Ist eine Erbschaft abhängig von der Würde, mit der ein Erbe mit dem geistigen Nachlass umgeht? Hätte nicht vielmehr ein Ausrufezeichen: Humboldts Erben! Spurensuche in ausgewählten bildungstheoretischen Positionen den Titel dieser Arbeit schmücken müssen? Der historische Bildungsbegriff ist ein idealistischer und fragiler, der seine unglaubliche Strahlkraft gerade aus dem Glauben an ein sakrosanktes Ideal menschlichen Handelns gewinnt. Bei der Suche nach Erben Humboldts kann daher nicht der banale Umstand das Bildung am Ende des 18. Jahrhunderts »erfunden« wurde, ausreichen um alle folgenden Bildungstheoretiker zu Nachfolgern zu ernennen. Die Suche nach Erben muss vielmehr die Suche nach paradigmatisch gleichgesinnten Positionen sein, wobei sich diese Übereinstimmung durchaus auch in einer zeitgemässen Anpassung ausdrücken kann.
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