Meß- und Prüfverfahren · Betriebsverhalten von Reibungssystemen · Eigenschaften von Motorenölen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1983
Abbildungen
mit 148 Abbildungen
Herausgeber
W. Bunk + weitereVerlag
Springer BerlinSeitenzahl
572
Maße (L/B/H)
23.5/15.5/3.1 cm
Gewicht
866 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-12052-0
Maschinenteile, die gleitend im Mischreibungsgebiet arbeiten, gehen im allge meinen nach einem kurzen Einlaufbereich mit relativ hoher Verschleissrate in einen ausgedehnten Bereich niedriger Verschleissrate (Tieflage) über. Lange Laufzeiten können zu Änderungen in der tribologischen Struktur führen, z. B. infolge Verbrauch der Additive, Vergrösserung des Spieles, wodurch meist eine Erhöhung der Beanspruchung resultiert mit der Folge einer grösseren Verschleiss rate. Lastspitzen und Störfaktoren können dazu beitragen, den Bereich niedrigen Verschleisses zu verkürzen. Auch bei starker tribochemischer Wirkung infolge ungünstiger Kombination von Werkstoff und Öl kann es zu einem unzulässig hohen Verschleiss mit nachfolgendem spontanen Ausfall kommen. In diesen ver schiedenen Verschleissbereichen laufen unterschiedliche Verschleissmechanismen ab. Im Einlaufbereich während der Anpassung der Gleitflächen überwiegt die adhäsiv-abrasive Wirkung, da eine Reaktionsschicht noch nicht gebildet ist und somit nicht vor metallischer Berührung schützen kann. Die dabei entstehen den Partikel können metallischer und oxidischer Natur sein. In Verbindung mit dem Abtragen bilden sich temperaturgesteuert Reaktionsschichten aus /1/. Hier durch wird an besonders gefährdeten und damit stark erwärmten Stellen durch Reaktionsschichtbi Idung ein Versagen verhindert bzw. verzögert. Bei Wälzbeanspruchung wirkt sich zusätzlich der Mechanismus der Oberflächen zerrüttung in besonderem Masse aus. Nach einer mehr oder weniger langen In kubationsphase mit niedrigerer Verschleissrate als bei Gleitbeanspruchung bilden sich Ermüdungsanrisse, die schliesslich zum Ausbrechen verschieden grosser Partikel führen (Grübchenbi Idung), was bei Fortschreiten zum Ausfall des Bau teiles führen kann. Der Vorgang der Grübchenbildung kann auch während des Einlaufvorganges auftreten, der in der Regel zum Stillstand kommt. Bei diesen Verschleissvorgängen bzw.
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