Zentraleuropäischer Anaesthesiekongre? Prae- und postoperativer Verlauf Allgemeinanaesthesie
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Sprache:Deutsch, Englisch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.12.1981
Abbildungen
XXXIV, mit 17 Abbildungen
Herausgeber
B. Haid + weitereVerlag
Springer BerlinSeitenzahl
684
Maße (L/B/H)
24.4/17/1.5 cm
Gewicht
485 g
Sprache
Deutsch, Englisch
ISBN
978-3-540-10942-6
W.F. List Unter einer präoperativen Ambulanz soll eine Organisationsform verstanden werden, die eine frühzeitige präoperative Befunderhebung zur Feststellung der Anästhesiefähigkeit und des Anästhesierisikos durch Anästhesiologen ermöglicht. Chirurgische Patienten mit elektiven Eingriffen sollen entweder noch vor ihrer Spitalsaufnahme oder aber unmittelbar nachher in einer derartigen Ambulanz gesehen werden. Die Untersuchungen werden in eigenen Räum lichkeiten der Anästhesieabteilung bzw. des Anästhesieinstitutes oder der Anästhesieklinik durchgeführt. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass der Anästhesiologe schon frühzeitig mit dem chirurgischen Patienten in Kontakt kommt und alle notwendigen Befunde zur Feststel lung der Anästhesiefähigkeit (Narkosetauglichkeit) und des Anästhesierisikos erheben kann. Zwischen 25 und 40 % unserer Patienten zeigen neben der chirurgischen Erkrankung noch medizinische Befunde, die beachtet werden müssen (Kyei Mensah et al. 1974). Das operative Risiko und die Operationsletalität wird durch medizinische Begleiterkrankungen deutlich er höht (Goldman et al. 1977). Bisher war es doch so - jedenfalls in meiner Institution - dass präoperative Befunde vom chirurgischen Patienten selbst in mehreren Ambulanzen und Labors zusammengetragen werden mussten. Dann wurde sehr oft vom Chirurgen ein Internist angefordert, der die Ope rationstauglichkeit meist bei "schonender Narkose" feststellt. Der Anästhesiologe sah die Pa tienten erst am Vorabend der Operation. Eine oft sehr lange Liste von Patienten musste in kür zester Zeit beurteilt und prämediziert werden. Nicht selten musste die Anästhesiefähigkeit auch noch mit unzureichenden Befunden abgeklärt werden. Ein Absetzen der Operation führte zu Schwierigkeiten mit dem Patienten, mit dem Operationsprogramm und dem Chirurgen.
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